Bergheim
Sieben Kilometer nordöstlich von Neuburg, an der Staatsstraße nach Ingolstadt. 9,4 Kilometer Fahrweg, Zone 2.
Seite öffnenZone 1 ist Neuburg an der Donau selbst · Zone 2 reicht 15 km ins Donaumoos · Zone 3 bis 40 km
Der Weg zum Wagen
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Bevor wir einen Termin zusagen, sehen wir uns an, wo der Wagen stehen kann. Entscheidend sind vier Dinge: die Durchfahrtshöhe, die Breite der Zufahrt, eine Wendemöglichkeit und die Länge des Trageweges bis zur Haustür. Der Trageweg selbst wird bei uns nicht berechnet, er entscheidet nur darüber, ob eine dritte Kraft sinnvoll ist.
Der Weg zählt mit
In Zone 1 ist der Weg im Grundbetrag enthalten. Zone 2 reicht 15 Kilometer weit und kostet ab 19 Euro, Zone 3 bis 40 Kilometer und kostet ab 44 Euro.
Ein Umzugstag gewinnt oder verliert eine Stunde daran, wo der Wagen steht. Deshalb gehört die Zufahrt bei uns in das Protokoll des Rundgangs und nicht in die Improvisation am Morgen. Vier Fragen sind zu klären, und alle vier lassen sich im Voraus beantworten.
Erstens: Wie hoch ist die Durchfahrt, wenn der Weg durch einen Hof oder unter einem Gebäudeteil führt? Zweitens: Wie breit ist die Gasse oder die Hofeinfahrt an ihrer engsten Stelle? Drittens: Kann der Wagen wenden oder muss er rückwärts heraus, und wie weit? Viertens: Wie viele Meter liegen zwischen Heckklappe und Haustür, und läuft dieser Weg über Asphalt, Pflaster oder Kies?
Danach steht der Standplatz fest, und zwar als erste Wahl und als zweite Wahl. Zwei Möglichkeiten zu notieren ist keine Übervorsicht: Eine Baustelle, ein Lieferwagen oder ein Container, der am Vortag gebracht wurde, machen die erste Wahl zunichte, und dann ist die zweite schon besprochen.
Wir stellen uns nicht dorthin, wo es nicht erlaubt ist, und wir machen keinen fremden Parkplatz frei. Das ist keine Zurückhaltung aus Bescheidenheit: Ein Wagen, der falsch steht, wird am ungünstigsten Moment des Tages zum Thema, und dann liegt die halbe Wohnung im Treppenhaus.
Wir versprechen auch keinen Standplatz. Garantieren kann den niemand, weil er von Dingen abhängt, die am Umzugsmorgen entschieden werden. Was wir tun können, ist: vorher hinsehen, zwei Stellen notieren, früh da sein und bei langem Weg eine dritte Kraft einplanen.
Und wir rechnen den Weg zur Tür nicht ab. Es gibt bei uns keinen Tragewegzuschlag und keine Staffel nach Metern. Wird der Weg lang, schlagen wir eine dritte Kraft mit ab 54 € vor, damit nicht zwei Leute denselben Weg doppelt gehen. Neben Grundbetrag und Weg wird nur berechnet, was vorher als eigene Zeile dastand. Später kommt nichts obendrauf.
In der oberen Altstadt entscheidet die Durchfahrt, nicht die Hausnummer. Das Obere Tor ist eine Durchfahrt durch ein Gebäude, und sie ist keine drei Meter breit; in der Höhe bleiben nach unserer Messung knapp unter 2,80 Metern. Ein Koffer-Lastwagen kommt dort nicht durch, ein Transporter bis etwa 2,70 Meter Höhe schon. Welches Fahrzeug an Ihre Adresse kann, klären wir deshalb vor dem Termin und nicht davor stehend.
Beim Unteren Tor ist die Antwort noch klarer: Der Weg dorthin ist über die Gasse Am Unteren Tor nur als Fußweg erschlossen, mit rund 30 Stufen. Dort fährt nichts, auch nicht zum Beladen. Wer in dieser Ecke wohnt, hat einen Trageweg, und den schreiten wir vorher ab.
Dazu kommt der Belag. Karlsplatz, Amalienstraße, Residenzstraße und Schrannenplatz sind gepflastert, teils mit Kopfsteinen. Auf diesem Belag laufen Rollwagen und Hubwagen schlecht, Kartons werden also getragen und nicht geschoben. Und die Richtung ist nicht beliebig: Im Stadtgebiet sind rund fünfzig Abschnitte als Einbahnstraße ausgewiesen, darunter Schrannenplatz, Schrannenstraße, Färberstraße, Eubelgasse und Hadergasse. Unsere eigene Straße im Südwesten der Stadt ist in Teilen ebenfalls Einbahnstraße, wir kennen das Thema also von der eigenen Einfahrt.
Ein Punkt überrascht fast jeden, der zum ersten Mal von Nord nach Süd umzieht: Im Stadtgebiet führt genau eine öffentliche Straßenbrücke über die Donau, die Elisenbrücke an der Staatsstraße 2035. Sie ist mit 7,5 Tonnen ausgeschildert, mit Ausnahme für Anlieger. Wer schwer beladen von einer Seite auf die andere muss, hängt an diesem einen Punkt oder weicht über die Staatsstraße 2043 an der Staustufe bei Bergheim aus, und das sind zusätzliche Kilometer, die wir in der Planung berücksichtigen und nicht als Posten weitergeben.
Die innerstädtische Achse derselben Staatsstraße, also Ingolstädter Straße, Elisenplatz, Luitpoldstraße, Theresienstraße und Augsburger Straße, ist ebenfalls mit 7,5 Tonnen beschildert. Für einen Umzugswagen heißt das nicht, dass er nicht fahren darf, sondern dass die Route vorher festgelegt wird.
Höhen und Gewichte, die wir uns notiert habenKarlshuld liegt auf etwa 375 Metern über dem Meer mitten im entwässerten Donaumoos. Moorboden gibt nach, wenn er feucht ist, und das merkt man auf unbefestigten Zufahrten und Feldwegen zuerst. Wir fahren dort nach Regen nicht auf Sicht hinein, sondern laden am befestigten Ende um und tragen das letzte Stück. Die Straße Oberer Kanal ist zudem mit 5 Tonnen beschildert, was für eine Mooskolonie mit ihren Kanälen und schmalen Brücken typisch ist.
Bergheim liegt dagegen nördlich der Donau, wo die Jura-Vorhügel anfangen; es grenzt an das Moos, liegt aber nicht darin. Dort ist der Untergrund selten das Thema, dafür die Steigung und die Breite der Ortsstraßen. In Rennertshofen ist die Marktstraße mit knapp drei Metern Durchfahrtsbreite kartiert, in Burgheim die Kreuterstraße mit gut drei Metern. Beide Zahlen prüfen wir beim Rundgang nach, denn ein geparktes Auto macht aus drei Metern schnell zwei.
Für die Abrechnung ändert all das nichts. Der Weg wird nach Zonen bewertet und nicht nach Schwierigkeit: Bergheim mit 9,4, Karlshuld mit 11,1, Burgheim mit 14,2 und Rennertshofen mit 14,6 Kilometern liegen in Zone 2 mit ab 19 €, Rain am Lech mit 22,3 Kilometern in Zone 3 mit ab 44 €. Ein Umweg über die Staustufe erzeugt keine zusätzliche Zeile.
Die Steuer ist eingerechnet. Jede Zahl hier ist ein Ausgangswert, kein Endbetrag - der entsteht erst mit der Zone.
Der Weg zur Tür wird bei uns nicht abgerechnet, es gibt dafür keine Staffel. Ist der Weg wirklich lang, schlagen wir eine dritte Kraft mit ab 54 € vor, und diese Zeile steht im Angebot, bevor Sie zusagen. Entscheiden Sie sich dagegen, dauert der Tag länger, kostet aber nicht mehr.
Das hängt am Fahrzeug. Die Durchfahrt ist keine drei Meter breit und knapp unter 2,80 Meter hoch; ein Transporter bis etwa 2,70 Meter kommt hindurch, ein Koffer-Lastwagen nicht. Deshalb klären wir vor dem Termin, welche Fahrzeuggröße an Ihre Adresse passt, und planen den Standplatz entsprechend.
Dann greift die zweite Stelle aus dem Protokoll, und darum notieren wir sie. Wir stellen uns nicht verbotswidrig hin und wir räumen keinen fremden Parkplatz frei. Früh vorfahren hilft mehr als jede Zusage, die wir nicht halten können.
Bei trockenem Boden ja, nach längerem Regen nicht. Moorboden gibt nach, und ein eingesunkener Wagen hilft niemandem. Wir laden dann am befestigten Ende um und tragen das letzte Stück. Diese Entscheidung treffen wir am Morgen vor Ort, und sie kostet keine zusätzliche Zeile.
Hilfreich ist es immer, nötig nicht. Ein kurzer Hinweis im Treppenhaus zwei Tage vorher sorgt dafür, dass die Einfahrt frei bleibt und niemand überrascht ist. Das ist keine Pflicht, aber es ist die wirksamste Vorbereitung, die Sie selbst leisten können.
Für die Zonenzeile zählt die weiter entfernte der beiden Anschriften, und sie steht einmal im Angebot. Ein Umweg wegen einer Gewichtsbegrenzung oder einer Baustelle erzeugt keine zweite Zeile, denn die Route ist unsere Sache.
Ja, und bei unklarer Lage tun wir das von uns aus. Die Fahrt zur Besichtigung des Standplatzes gehört zum Rundgang und erscheint in keiner Zeile. Termine Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr, Anfragen jederzeit über das Formular.
Leistungen
Sieben Kilometer nordöstlich von Neuburg, an der Staatsstraße nach Ingolstadt. 9,4 Kilometer Fahrweg, Zone 2.
Seite öffnen33,6 Kilometer in 29 Minuten, dicht am Rand der Zone 3 und über die Bezirksgrenze.
Seite öffnen538,7 Kilometer und 326 Minuten je Richtung: eine Fahrt, die nicht an einen Tag passt.
Seite öffnenNennen Sie uns Straße und Hausnummer, dann sagen wir, welches Fahrzeug kommt und wo es stehen wird.